Ma so, ma so ne?

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Managergehälter

Posted at 15:17, 27.06.2011

Als die Wirtschaftskrise Deutschland, Europa, die USA und somit quasi eigentlich alle westlichen Wirtschaftsnationen total erwischt hatte, stand ein Thema auf der politischen Agenda, was bis dato entweder keine Beachtung fand oder schlichtweg stillschweigend akzeptiert wurde. Die astronomisch und insbesondere in der Krise durch ihre Leistungen nicht mehr zu rechtfertigende Entlohnung von Spitzenmanagern und Vorständen großer Konzerne stand plötzlich im öffentlichen Mittelpunkt einer heftigen Debatte. Die meisten Betroffenen reagiert offen recht pikiert über kritische Nachfragen zu ihren Gehältern und Boni, da sie selbst und offenbar auch die ganze Branche derartige Vergütungen im zweistelligen Millionenbereich für durchaus leistungsangemessen hielten. Aber spiegelt sich das tatsächlich auch im Mehrwert? Erwirtschaftet ein Konzernlenker einen tausendfach so hohen Mehrwert wie ein Mitarbeiter der Personalabteilung? Letztlich ist dieses Verhältnis insbesondere durch die Wirtschaftskrise und Managementfehler, die offensichtlich bei derart astronomisch hohen Entlohnungen, die ja auch eine angemessene Leistungen erwarten lassen müssen, in keinster Weise gewahrt. Und die Reaktion darauf?

Politisch wurde viel diskutiert und gefordert. Von freiwilligen Obergrenzen bis hin zu staatlichen, gegen die sich die Betroffenen mit ausgestrecktem Zeigefinger auf das marktwirtschaftliche Prinzip deutend natürlich verwahrten. Aber was sagt der marktwirtschaftliche Mechanismus in diesem Fall. Er springt von einem Interessenausgleich durch die „unsichtbare Hand des Marktes“ aller beteiligen Marktakteure. Er spricht von Anreiz zu Leistungssteigerungen. Wie kann aber noch vom einem Ausgleich der Interessen geredet werden? Es kann wohl kaum im Interesse eines Unternehmens sein, wenn der Unternehmensführer, der für ein Abrutschen in die tiefroten Zahlen auch noch mit einer Abfindung belohnt wird, unter der Annahme, dass eine Freisetzung erfolgte.

Der wirkliche Skandal ist, dass dieses Thema so schnell wieder in der Versenkung verschwand, wie es aus ihr emporstieg. - Und die Gehälter wieder den gleichen Stand vor der Krise erreicht haben. Ohne, dass eine angemessene leistungsabhängige Vergütung der obersten Managementebene ernsthaft in Betracht gezogen wurde.


Der Anstieg des Meeresspiegels - Kollaps der Weltmeere

Posted at 16:13, 13.06.2011

Heute muss ich dem einen oder anderen von euch leider mal wieder etwas mit politischen beziehungsweise ökologischen Themen auf dem Geist gehen. Das hat zwei verschiedene Gründe. Zum Einen empfinde ich persönlich es als ziemlich unerträglich, dass alle Ereignisse von Weltbedeutung, die sich aktuell ereignen und konkret physisch wahrnehmbar sind, dem Klimawandel dem Rang ablaufen. Dabei ist er es, der unsere Lebensgrundlage lang- bis mittelfristig gefährden wird. - Kann das nicht der Sensationslust der Menschen genügen? Ansonsten verstehe ich ja den Mechanismus, der darin liegt, dass die Menschen bei einem Ereignis, das sie mit beeindruckenden Bildern überfluten kann und kurzzeitig ihre ganze Empörung auf sich ziehen kann, deutlich stärker bewegt werden. Diese Erregung ist immer sehr extrem, dafür stets von kurzer Dauer. - Das mag vielleicht der Grund sein, warum der Klimawandel als Projektionsfläche für dieses Sensationserlebnis nicht derart geeignet ist.

Dabei sind auch aktuell alarmierende Bestandsaufnahmen zum Thema Klimawandel veröffentlicht worden, was für mich der zweite Auslöser ist, diesen Beitrag zu verfassen. Nicht nur, dass der Meeresspiegel in den letzten Jahren nochmals dramatisch gestiegen ist, trotz aller Bemühungen der Kyoto-Staaten, auch die Entwicklungen im Ökosystem Meer an sich sind erschreckend. Der Meeresspiegel ist im letzten Jahrhundert so stark gestiegen, wie vorher über zwei Jahrtausende hinweg nicht. Wer kann da ernsthaft den Klimawandel noch leugnen?
Zudem steht der Lebensraum Meer – wie gesagt – vor dem Kollaps. Die vielfältigen Eingriffe und negativen Einflüsse des Menschen durch hemmungslose Verschmutzung und Überfischung kosten ihren Preis. Wenn sich der Mensch nicht zügelt, dann wird zusätzlich zum Klimawandel auch das Ökosystem Meer zusammenbrechen. Mit unvorhersehbar verheerenden Folgen. Es ist also an der Zeit zu handeln! Jetzt.


Eigenes Pellet-Kraftwerk im Keller?

Posted at 16:52, 29.05.2011

Auch wenn ich generell der Meinung bin, dass der Ausstieg aus der Atomenergie nicht nur richtig, sondern auch längst überfällig war, traue ich der aktuellen Regierung in Deutschland einfach nicht über den Weg. Eigentlich halte ich es für ziemlich ausgeschlossen, dass es in einem hoch entwickelten Land durch die Umstellung der Energieproduktion zu Versorgungslücken kommen kann, wenn man den Umstieg einigermaßen klug, durchdacht und konzeptionell angeht. Das Problem bei der Sache ist nur, dass diese Regierung sich von Reaktion zu Reaktion auf die aktuelle Stimmungslange handelt, anstatt irgendetwas konzeptionell anzugehen. Das Versagen und die Inkompetenz der Regierungskoalition speziell in diesen Bereichen lässt es für mich im Endeffekt doch nicht ganz unmöglich erscheinen, dass es zu einem solchen Schreckensszenario wirklich kommen könnte. Und dezentrale Energieversorgung auf dem Energiemarkt momentan sowieso ein absoluter Trend ist, habe ich mir für mich persönlich ein eigenes Konzept zurecht gelegt, welches ich nach Möglichkeit auch realisieren möchte.

Bei der Erstellung meines eigenen Energiekonzepts habe ich mir überlegt, wie ich meine persönliche Energieversorgung ganz autark gestalten und so gewährleisten kann, unabhängig was die Kasper in der Regierung wieder für einen Unsinn veranstalten könnten. Eine Möglichkeit, die mir da ins Auge gesprungen ist und die nun der wesentliche Bestandteil meines persönlichen Energiekonzepts ist, wäre die Installation eines Pellet-Kraftwerks im Keller, welches meine eigene Energieversorgung für immer gewährleisten würde. Auch wenn so ein Pellet-Kraftwerk eine nicht unerhebliche Anfangsinvestition bedeutet, so soll sich diese Investition, bedingt durch den geringen Preis der Pellets auf dem Markt, bereits nach circa fünfzehn Jahren amortisiert haben. Das klingt ziemlich vielversprechend, nicht? Was haltet ihr von dieser Idee, energietechnisch in Zukunft in totaler Autarkie zu leben?




Das kleien ABC des Grillens

Posted at 16:26, 15.05.2011

Da ich sicher den einen oder anderen von euch mit den letzten beiden Einträgen und eher politisch-abstrakten Themen sicher etwa gelangweilt, wenn nicht gar vergrault habe, möchte ich euch heute von einigen Gedanken berichten, die viel mehr praktischer und alltäglicher Natur sind. Da ich ein absoluter Fan vom Grillen bin und die Grillsaison am kommenden Wochenende mit Freunden dann auch endlich feierlich eröffnen möchte, werde ich euch nun ein paar Erwägungen präsentieren, die sich rund um das Thema Grillen drehen.


Bevor man mit dem Grillen anfängt, ist es natürlich von großer Bedeutung, ordentliches Fleisch einzukaufen. Da seid ihr natürlich bei mir als Fleischer an der absolut richtigen Adresse und ich muss euch – unabhängig vom Eigennutz – zum Grillen ganz eindeutig von Fleisch aus dem Discountmarkt abraten. Ist nun eimal nicht so wirklich das Wahre und das Geschmackserlebnis nach einem Grillen in der richtigen Intensität unter einem guten Holzkohlegrill ist unvergleichbar mit dem von billigem Fleisch.

Hat man sich nun allerdings für schönes, saftiges und gutes Fleisch vom Fachhändler entschieden, steht einem tollen und leckeren Grillabends eigentlich nichts mehr im Wege. Nun steht natürlich die Gretchen-Frage des Grillens an. Mit welchem Grill soll ich denn nun mein Fleisch zubereiten? Die Fronten zwischen Elektro- und Holzkohlegrillern scheinen in dieser Frage ja etwas verhärtet. Die Holzkohlegriller schwören darauf, dass das Geschmackserlebnis im Vergleich zu einem auf dem Elektrogrill gegarten Stück Fleisch Millionen Mal besser sein soll. Dem hält die Elektrogrill-Fraktion entgegen, dass auf dem Elektrogrill ein Stück Fleisch nicht nur gleichmäßiger, sondern auch wesentlich gesundheitsfreundlicher zubereitet werden kann.

Ich persönlich sage dazu, dass es auf die Technik drauf an kommt. Für mich steht ohne Zweifel fest, dass das Geschmackserlebnis beim Grillen mit Holzkohle für sich steht und der Elektrogrill einfach in der Frage nicht mithalten kann. Insofern bin ich schon ein Anhänger der Holzkohlegriller, wenn man so will. Hat man – was meines Erachtens einen richtigen Mann ausmacht – die richtige Technik beim Grillen drauf, so gelingt auch auf dem Holzkohlegrill ein saftiges und gleichmäßig durchgebratenes Stück Fleisch, was bereits beim Anblick das Wasser schon im Munde zusammenlaufen lässt.


Merkels Schwäche und die europäische Krise

Posted at 13:57, 27.04.2011

Ich muss sagen, dass ich gar nicht so genau weiß, ob ich euch schon erzählt habe, dass ich ein großer Fan und Anhänger der europäischen Idee bin. Falls ich das bisher habe unter den Tisch fallen lassen, will ich das jetzt aber in aller Ausführlichkeit auf jeden Fall nachholen. Vielleicht ist es ja auch bereits in meinem letzten Beitrag ein wenig angeklungen, in dem ich ja in gewisser Weise die Bedeutung des europäischen Projekts für die deutsche Wirtschaft herausgestellt habe. Aber hier nun ein paar Überlegungen genereller Natur.

Erst einmal besitzt für mich die europäische Idee aus historischer Perspektive eine große Anziehungskraft. Ein Staatenbündnis von Nationen auf einem Kontinent, der im vergangenen Jahrhundert von gewaltigen Kriegen und brutalster Vernichtung geprägt war, ist eine unglaublich weitgreifende und zukunftsträchtige Idee. Die Umsetzung, die bei der Verzahnung und Zusammenarbeit ij wirtschaftlichen Fragen begann und mittlerweile auch ein Zusammenwachsen in politischen Arbeitsfeldern bedeutet, hat nicht nur eine bisher nie da gewesene Periode des Friedens auf dem Kontinent geschaffen, sondern auch für eine wirtschaftliche wie politische Phase des Wohlstands gesorgt, von der nahezu alle Europäer profitieren.

Momentan befindet sich Europa allerdings am entscheidenden Wendepunkt. Auslöser für diese Feststellung ist nicht nur die Tatsache, dass die drei europäischen Mitgliedsstaaten Griechenland, Portugal und Spanien finanziell in großen Schwierigkeiten sind, sondern auch die Tendenzen und Entwicklungen, die sich aus der Globalisierung und dem Auflösen effektiver nationaler Souveränitätsbereiche ergeben. Europa wird in der Welt nur noch wirklich wahrgenommen werden, wenn es endlich beginnt, mit einer Stimme zu reden. Die europäische Vision mit all ihrer Anziehungskraft und dem aus ihr generierten Wohlstand kann nur aufrecht erhalten werden, wenn die europäische Integration auch final den politischen Sektor erfasst. Vor diesem Hintergrund ist Angela Merkels prinzipienloser Pragmatismus und ihre außenpolitische Schwäche ein Menetekel für die Zukunft Deutschlands und Europa.


Populismus und die Griechenland-Hilfen

Posted at 13:15, 17.04.2011

In der jüngsten Vergangenheit und nun auch wieder in der Gegenwart wird ja in der Presse und auch unter den Menschen in Deutschland immer heftig diskutiert, wenn es um den europäischen Pleitekandidaten, Griechenland, geht. Nur leider ist diese Debatte in vielen Boulevardmedien und Stammtischen, aber auch so zwischen ganz normalen Menschen auf der Straße, von viel Unkenntnis und Populismus geprägt.

Da wird immer schnell davon geredet, dass man den Griechen bloß kein „Geld“ geben solle, wenn es um europäische Garantien für Griechenland geht oder es wird darauf hingewiesen, das die Einführung des Euros eh niemandem etwas gebracht hätte und wir doch einfach den Griechen ihre Drachmen zurückgeben sollten und wir einfach wieder die Rückkehr zur guten, alten D-Mark unternehmen könnten.

In dieser Debatte, die oftmals mit viel Vehemenz und Heftigkeit geführt wird, werden oft einige entscheidende Details übersehen. Zu erst einmal handelt es sich bei den so genannten „Griechenland-Hilfen“ um Staatsgarantien, die im Zweifelsfall nie gezahlt werden müssen und lediglich die Funktion erfüllen, Griechenlands Bonität auf den Finanzmärkten aufrecht zu erhalten, damit der griechische Stadt weiterhin Geld am Markt akquirieren kann und nicht von der Illiquidität in die Insolvenz getrieben wird. Also gezahlt wir Griechenland im Zweifel sowieso nicht, das ist nicht mehr als Hirngespinst, was gerne von konservativen Europa-Skeptikern bemüht wird.

Das zweite Hirngespinst in der Debatte um die Zahlungsfähigkeit europäischer Staaten liegt in der fälschlichen Annahme begründet, der Euro hätte keinem Staat in Europa einen wirklichen Vorteil gebracht, schon gar nicht uns Deutschen, da die Osteuropäer durch den liberalisierten Arbeitsmarkt nun auf unsere Arbeitsplätze schielen. Die Wahrheit wird dabei aber vollkommen ausgeblendet: Deutschland als Land mit einem extremen Handelsbilanzüberschuss, das quasi ausschließlich von der Nachfrage nach seinen Exportprodukten im Ausland seine wirtschaftliche Potenz generiert, profitiert wie kein zweiter Staat von der Gemeinschaftswährung, die Exporte in europäische Nachbarländer stark vereinfacht und Anreize in dieser Richtung setzt. Betrachtet man die Tatsache, dass Deutschland einen gewaltigen Teil seiner Exporte in die europäischen Nachbarländer abführt, dann ist die Bedeutung des Euros für Deutschland eh nicht zu überschätzen.

Denkt man diese Zusammenhänge konsequent zu Ende, so ist es von großer Wichtigkeit, Griechenland mit Staatsgarantien zu stützen, da sonst die Nachfrage nach Exportgütern (auch deutschen) stark einbrechen würde, was einen wirtschaftlichen Schaden in Deutschland bedeuten könnte.


Wahlsonntag

Posted at 11:54, 28.03.2011

Ich bin ja eigentlich nicht so interessiert an Politik, was die da machen das hab ich noch nie so richtig vestanbden, und vor allem nicht verstanden was das für einen Unterschied machen soll wenn nun CDU oder SPD an der macht ist. Sind doch alle irgendwie gleich drauf. Hab ich immer gedacht. Deswegen bin ich auch selbst nie wählen gewesen. Hat ja eh keinen Sinn. Aber das mach ich ab  jetzt anders. In den letzten Wochen war ja diiese Atomkatastrophe in Japan, und dananch haben ja auch in Deutschland plötzlich wieder über unsere Atomkraftwerke geredet. Die Frau Merkel hatte ja grade beschlossen die Dinger, auch die ganz Alten, noch länger zu benutzen, und jetzt nach Fukushima war das Erstaunen und die Angst plötzlich groß dass da ja doch was passieren kann. Das fand ich albern, sogar so richtig, als ob die da vorher noch nie drüber nachgedacht hätten.

Naja, wie auch immer waren ja gestern Landtagswahlen, in Rheinlandpfalz und auch noch in Baden-Würtemberg. Ich hab das erst gar nicht gewusst, wir hier in NRW durften ja nicht wählen. Als ich dann aber das Erste eingeschaltet hab um Lindenstrasse zu gucken bin ich dann in die Sendung zu den Wahlergebnissen geraten. Und da hab ich mich ja gefreut, das muss man ja sagen. Das war natürlich vorauszusehen, jetzt am Wochenende gabs ja wieder in ganz Deutschland riesige Anti-Atom-Demos, und dass deshalb die Grünen gewinnen an Stimmen, das konnte man sich ja denken. Aber gleich unm soviel Stimmen, das fand ich super. Da schlägt auch mein altes Atomkraft nein danke Herz höher, wer weiß vielelicht wird das ja mal was mit den regenerativen Energien und so. In Baden-Würtemberg zumindest gibts ja jetzt einen grünen Minister. Haben die da eigentlich ein Atomkraftwerk? Das wäre jetzt doch ein guter Zeitpunkt das mal abzuschalten.


Scham vor Atomunglück

Posted at 18:56, 18.03.2011

Mir nichts dir nichts werden sieben Atomkraftwerke abgeschaltet. Müssen wir jetzt Strom sparen, Toast nur noch halb kross gebackenen essen, oder die meiste Zeit im Dunkeln sitzen. Natürlich nicht, es ist genügend Strom da, um den Bedarf aller deutscher Haushalte zu decken. Da frag ich mich, warum die AKWs überhaupt am Netz waren. Da kann man dem Erdbeben und Tsunami fast dankbar sein, dass sich endlich hier in Deutschland etwas in der Atompolitik ändert. Die Laufzeitverlängerung wurde ja schon längst von den Gelb-Schwarz-Gestreiften Schlipsträgern durchgesetzt. Jetzt ist ihnen der Bienenstachel im Opfer hängen geblieben. Ausgestochen sind fünf Energie-Riesen in Deutschland. Um nicht alle Wähler zu verlieren, rudert Angela Merkel mit den Armen. Sie will mit ihrer Partei in Baden-Württemberg über Wasser. Natürlich ist Sicherheit an erster Stelle nur Heuchelei vor dem Wahlkampf. Danach wird wohl die Lobby der Energie-Konzerne den Ton wieder angeben.


Doch letztendlich steht es in Japan schlimmer als in Deutschland. Ganz offensichtlich wegen der bevorstehenden Kernschmelze. Aber natürlich auch wegen Heuchelei dort, die ihrem wahnsinnigen Stolz zu verdanken ist.


Vor zwei Tagen telefoniere ich mit einer japanischen Freundin, sie lebt in Deutschland, aber über das Thema möchte sie nicht sprechen. Findet es eher ein Frechheit, was die deutschen Medien da von sich geben. Alles halb so wild, was in Japan vor sich geht. Auch dass ihr Vater vor Ort in Tokio ist, stört sie nicht. Es kam mir fast so vor, als schäme sie sich davor, wenn es um Japan wirklich so schlimm bestellt wäre. Das Herunterspielen ist ein klassischer Fall von Verdrängung würde Dr. Freud diagnostizieren. Es zeigt sich damit deutlich, dass Japan immer noch stark nationalistisch geprägt ist, sodass der Japaner oder die Japanerin sich so stark mit ihrer Nation identifizieren.


Öko-Überfall

Posted at 16:26, 26.02.2011

Neulich war eine kuriose Szene in meinem Laden, obwohl kurios ist vielleicht auch gar nicht das richtige Wort, da könnte man ja meinen ich hätte dabei Spass gehabt. Den hatte ich nämlich überhaupt nicht. Ich stand da so nicht ahnend vor mich hin und war guter Dinge, hatte nämlich grade nen zwei Kilo Rehrücken verkauft und ganz gut die Kasse gefüllt. Stand also da und pfiff vor mich hin als die Tür aufging, so richtig mit Schwung und eine Frau reingerauscht gekommen ist. So eine von den Ökotanten, habe ich gleich erkannt, mit einem gebatikten Kleid in diesem komsichen Stoff der so ungebügelt aussieht, komische bunte Wollschals und all das was man erwartet wenn man in einen Yogakurs geht. Da war ich ja aber gar icht, ih stand ja bei mir im laden. In dem es kein Biogemüse gibt, und auch keinen fair gehandelten Expresso aus Amerika. Deswegen hab ich mich auch gewundert was sie von mir wohl will.

Lang musste ich auf die Antwort aber nicht warten, die gute Frau war nämlich alles andere als wortfaul, oder auf den Mund gefallen. Reingeschneit, mit Schwung zu mir an die Theke, das hat alles noch nicht mal ne Sekunde gedauert glaub ich, und dann gings auch schon los mit dem Geschnatter. Ob ich mit Ökohöfen zusammen arbeite, ob ich die Tiere auch mal persönlich gesehen hätte als sie noch gelebt haben, was die so zu Fressen gekreigt haben und warum ich nicht auch mal en Sortiment an vegetarischen Würstchen und Wurstaufschnitt anbieten wollte. Gute frau habe ich gesagt, erstens machen sie mich ganz schwindelig und zweitens, was soll ich anbieten? Wurst die nicht aus Wurst  ist?Jetzt werden sie mal nicht albern, oder gab es heute morgen Sekt zum Frühstück?


Fleisch in der Presse

Posted at 14:02, 5.02.2011

Ich bin immer noch leicht sauer auf Frank mich so vorzuführen. Aber er ist und bleibt halt ein Freund, der eben kein Fleisch ist. Ich kann das zwar nicht verstehen, aber gut. Ich würde ihn ja mal zum Essen einladen, aber wenn er dann an meinem Fleisch rummäkelt, das will ich mir nicht antun. Schade aber, denn ich koche sehr gern für Freunde. Das lohnt sich dann auch richtig, wenn ich mal wieder Sülze zubereite oder einen Braten mache.

Nach Weihnachten ist auch auf Arbeit weniger los. Alle hatten ihren Festbraten und viele fangen an zu fasten oder eine Diät zu machen. Das merken wir im Geschäft schon auch. Erst Ostern boomt es dann wieder, wenn an den Feiertagen gutes Essen auf den Tisch gestellt werden soll. Ein leckerer Gänsebraten oder Wild wird oft nachgefragt. Bis dahin kommen eher die Stammkunden für ihre tägliche Wurst und Salate vorbei. Aber solange es läuft, soll's mir recht sein.  Hauptsache es kommt nicht wieder eine Katastrophe mit Tieren und der Nahrung in die Presse. Selbst wenn wir eigene Bauern haben von denen wir unsere Produkte beziehen, glauben die Kunden alles, was in der Presse steht und kaufen dann weniger. Da kann man nichts machen und noch so oft sagen, dass unser Fleisch eine andere Quelle hat und sehr gutes Fleisch ist. darauf achte ich immer, weil mir das sehr wichtig ist. Ich möchte nur qualitativ hochwertige Produkte verkaufen, denn ich esse sie ja auch selbst. Aber die Menschen lassen sich von der Presse stark beeinflussen und glauben alles, was sie mal irgendwo gelesen haben.


Wir füttern die Welt

Posted at 22:16, 25.01.2011

Nun habe ich mich doch überreden lassen, in Franks Heimkino einen Film anzuschauen. Ich hatte große Lust auf kleines Kino und Frank versprach mir seine Wohnung ordentlich zu heizen. Das Versprechen hat er gehalten, eine wunderbare Wärme in seinem Wohnzimmer. So ein Ofen, strahl die Wärme mehr, wie so die Sonne, die einem am Strand auf den Bauch scheint. Hab kurz auf das Thermometer geschielt. Hing ja so ein tolles Digitalteil am Fenster. Ofen und digitalste Technik vom High-Tech-Center, ich krieg das einfach nicht zusammen. Das Thermometer zeigt 18, 2 Grad Celsius. Die scheint wohl nicht zu funktionieren die Technik, mir Scheines es eher 23 Grad in dem Zimmer zu sein, mollig warm. Nee nee, sagte Frank, das stimmt schon so, Ofenwärme empfinden wir angenehmer, da es Strahlungswärme ist.

Welt Okay, der Beamer lief an, die ersten Bilder flackerten über die Leinwand. Was schauen wir, fragte ich und Frank antwortete: We feed the World. Hat de Film keinen deutschen Titel fragte ich. Nein. Okay, hoffentlich kein Kunst oder langweiliger Film, Frank schaut manchmal so komische Filme, die regelrecht zum Wegschnarchen sind. Doch der Film war schlimmer. Er hat mich voll aufgeregt. Als erstes, warum zeigt mir Frank so ein Mist. Ich bin Fleischer, na und. Vegetarier kann ich nicht verstehen, besser, auch nicht besonders leiden. Mir ist das doch egal, kann doch jeder essen, was er will. Dass das meiste nicht koscher gekocht wird, ist mir auch ganz klar. Schließlich ist das ein Markt, da werden schon mal krasse Produktionsbedingung in Kauf genommen, um die Preise zu drücken. Auf meiner Ladentheke versuche ich natürlich so etwas zu vermeiden, indem ich genau weiß, woher mein Fleisch kommt.

Auch wenn der Film in gewisser Weise Recht hat, war ich wirklich sehr sauer auf Frank, mir ohne Vorwarnung den Film zu zeigen. Sein Vegetariersein muss er mir nicht so zwischen den Zeilen präsentieren, und schon gar nicht mag ich es, wenn man versucht mich so zu überzeugen.

Unsanierte Häuser

Posted at 10:36, 10.01.2011

Das die Regierung nun endlich die Auflage durchsetzt, dass unsanierte Häuser saniert werden müssen, wird langsam Zeit. Ein Freund von mir wohnt immer noch in einem Altbau mit Ofenheizung. Unglaublich in der heutigen Zeit. Sehr verrückt Zeitsprung, den er da täglich erlebt. Denn natürlich hat er die neuste Computer-Technik, er ist Programmierer, und teste auch gern mal neue Rechner. Außerdem hat er sich ein kleines Heimkino eingerichtet. Wunderbar, gern bin ich bei ihm, Filme schauen, aber nicht im Winter. Da muss er dann Kohlen aus dem Keller holen und er den Ofen anheizen. Ich kann mich noch daran erinnern, dass meine Eltern damals heizen musste, dass ist aber schon verdammt lange her. Worüber er sich immer beklagt, ist die fehlende Isolierung. Das gesamte Haus mit seinen 8 Mietsparteien ist die reinste Energieschleuder. Die Außenwände besteht aus Backsteinen, die schon jeglichen Putz verloren haben, da pfeift der Wind durch die Fugen. Nur das Gemäuer keine weitere Isolierung hindert die Ofenwärme durch die Wände zu verschwinden. Natürlich auch nur Einzelglasfenster. An den Scheiben wachsen ihm im Winter die Eisblumen. Seit letztem Winter hat er sich Folie über die Glasscheiben gezogen, sodass es einem Doppelfenster ähnlich kommt.

Programmierer Er muss also jeden Tag ordentlich durchheizen, wenn es kalt ist, schleudert damit eine Menge Dreck in die Luft und die Wärme geht auch sofort durch Außenwände und Fenster wieder verloren. Das muss endlich ein Ende habe. Wozu gibt es denn die neuste Isoliertechnik mit Vakuumfenster und Solarzellen auf dem Dach, wenn sie nicht genutzt werden. Ich finde es richtig, dass es zur Auflage der Hausbesitzer wird, endlich die Häuser zu sanieren. Ist doch auch viel angenehmer mit so einer Zentralheizung, die man einfach nur aufdrehen muss.

Weihnachtsgeschenke

Posted at 13:47, 20.12.2010

Nun kommt Weihnachten auf uns zu und ich hab noch keine Ideen für meine Kinder. Meine Ex-Frau habe ich schon nach Tipps gefragt, weil sie die beiden ja öfter um sich hat als ich, aber sie meinte nur extrem zickig: Du bist ihr Vater, du solltest wissen, was das richtige für die beiden ist. In dem Moment wusste ich wieder, warum wir nicht zusammen passen.

Deshalb war ich neulich im Internet um noch schnell ein paar Weihnachtsgeschenke zu finden, da stieß ich auf Kleinanzeigen Köln. Die Seite ist echt toll, denn dort findet man viel brauchbare Gegenstände die sonst nur im Müll landen würden. Natürlich auch wieder zulasten der Umwelt. Da finde ich es gut, das man sie so Online anbietet. Es findet sich bestimmt noch jemand, der diese Sachen gut gebrauchen kann. Da muss man sich nicht immer alles neu kaufen, spart Geld und schont auch noch die Umwelt!

Meiner Ex Frau geht mein Umweltbewusstsein auf die Nerven, aber ich finde es gut. Wir sollten uns besser um unsere Erde kümmern, denn wenn sie kaputt geht, gehen wir kaputt! Leider wird sie immer mehr vernachlässigt und anstatt das wir mit der Natur zusammen leben, leben wir gegen die Natur. Das ist wirklich traurig und ich könnte heulen bei dem Gedanke was alles zerstört wird in den paar Minuten, wo ich dieses Eintrag in dem Blog schreibe.

Als junger Mann wollte ich immer zu Greenpeace, aber da ich auch gerne eine Familie haben wollte und KInder, dachte ich mir das es nicht so gut wäre. Außerdem verdient man ja nichts, es ist ja alles auf Spenden aufgebaut. Nach der Scheidung bin ich aber schon am überlegen vielleicht alles hin zuschmeißen und mich für die Welt zu opfern.


Car-Sharing und Mitfahrgelegenheit

Posted at 12:12, 6.12.2010

Man glaub es kaum, aber die Automobil Industrie zieht stark an für die umweltfreundliche Fortbewegung. Daimler Benz entwickelt sogar ein Mitfahrgelegenheitsmöglichkeit für Großstädte. Car2Gether heißt das System, das in Ulm in einem Pilotprojekt getestet wird. Ähnlich wie bei der Mitfahrgelegenheit, kann man über Car2Gether für kurze Strecken Fahrer suchen, die einen zum Baummarkt oder zur Oper mitnehmen.

Mit einem Smart-Phone solle das ganze sehr bequem nutzbar sein. Allerdings bin ich etwas skeptisch, da es einen Vorlauf geben muss, man muss zumindest bescheid geben, dass man mitfahren möchte, und dann möchte ich auch eine Bestätigung, das ich nicht irgendwo im Regen stehen bleibe.

Trotzdem ist finde ich es klasse, dass ein Konzern wie Daimler in solche Projekte investiert, ohne eine direkten Nutzen ziehen zu können. Schließlich funktioniert, diese Mitfahrgelegenheit nicht nur für Benz-Fahrer, sondern jeder kann sie nutzen. Das entlastet den Verkehr in den Ballungszentren, und weniger Autos auf den Straßen bedeutet weniger CO2 in der Atmosphäre.

Außerdem entwickelt Daimler eine Art Car-Sharing, das auch bereits in einer Testphase läuft. Dabei werden Smarts in der ganzen Stadt abgestellt, die durch einmaliger Anmeldung nutzbar sind. Kurz schauen, wo ein Auto in meiner Umgebung steht und dann buchen. Das funktioniert innerhalb von fünfzehn Minuten. Danach lass ich das Auto stehen, ohne es zu einem vorgeschriebenen Parkplatz fahren zu müssen. Find ich wunderbar, aber etwas teuer, bei 2 Euro pro 10 Minuten. Ich auf jeden Fall würde dann doch lieber auf die öffentlichen Verkehrsmittel zurückgreifen.

So, das war der neuste Stand aus der Automobilindustrie. Ich finde es wunderbar, dass dort das umweltbewusste und nachhaltige Denken angekommen ist.

Obama im Golf von Mexico

Posted at 12:21, 19.08.2010

Wer hätte das gedacht, aber der US-Präsident Barrack Obama zeigt der ganzen Welt, dass man im Golf von Mexico wieder schwimmen kann. Mit seiner Tochter plantschte und spielte er im Meer, ohne besorgten Gesichtsausdruck oder Sorgen. Ich weiß nicht so recht, was er damit genau sagen will, aber verschmutzt und zerstört ist das Meer trotzdem noch. Wahrscheinlich versucht er damit krampfhaft den Tourismus rund um Florida wieder anzukurbeln und will mit dieser Aktion sagen:"Hey es lohnt sich nach Florida zu reisen, das Meer ist wieder sauber." Wer in letzter Zeit mal fern geschaut hat, wird auch die Miami-Werbung entdeckt haben. Wie lange ist es denn her, dass Miami Werbung für sich machen musste, bestimmt so um die 30 Jahre. Nun ist der Tourismus abgekratzt und drastische Maßnahmen müssen her um das touristenverwöhnte Miami wieder hoch zu pushen. Wie es nun weitergeht mit der Unterwasserwelt des Golfes wird wohl noch lang ungewiss bleiben, denn das Öl hat einen irreparablen Schaden angerichtet. Dass BP nun schon wieder in einem anderen Meer bohren möchte macht mich rasend, BP ließ in den letzten Wochen bekannt werden, dass sie im Mittelmeer bohren möchten. Gott sei Dank sind alle Regierungen dagegen. Ich hoffe, dass das auch so bleibt und sich niemand kaufen lässt. Logisch gesehen, ist es gewinnbringender ohne Bohrinsel von dem Tourismus zu leben, als eine Ölkatastrophe zur riskieren und dafür das Öl zu fördern. Hoffentlich ist das allen bewusst.

Führungswechsel bei BP

Posted at 11:47, 3.08.2010

Nach der schrecklichen Ölkatastrophe im Golf von Mexico tut sich auch was an der Spitze von BP. Es war schon lang erwartet und ist nun eigetreten, BP gibt offiziell bekannt, dass der Chef Tony Hayward im Oktober zurücktreten wird. Nachfolger wird Robert Dudley, der bereits den Posten des Krisenmanagers hat. BP erhofft sich mit dem Besetzen der Chefposition durch einen Amerikaner eine Verbesserung des Verhältnisses zur USA. Ob die sich allerdings so schnell weichklopfen lassen, ist fraglich. 4 Monate floss ungehindert Öl in den Ozean und nun soll das Bohrloch endgültig versiegelt werden. Wie lang allerdings die Säuberungsarbeiten an den Stränden dauern wird, weiß niemand so genau. Dass nur rund 1/5 des Öls abgefangen werden konnte, bestritt BP lang, doch nun bestätigen auch BP, dass sie nicht mehr verhindern konnten. Diese Ölkatastrophe ist die bislang schlimmste der Geschichte. Keine andere hat so viel Öl freigesetzt wie die der Bohrinsel "Deepwater Horizon". Wie viele Tiere dabei qualvoll sterben mussten und wie es jetzt um das Ökosystem des Meeres steht, kann niemand sagen. Erst nach jahrelanger Beobachtung wird man erste Schlüsse ziehen können.

Neues zur Erdoelkatastrophe im Golf von Mexiko

Posted at 10:27, 20.07.2010

Leider zu früh gefreut!

Im Golf von Mexiko sickert wieder Öl aus einem neuen Leck.
Seit drei Monaten(!) läuft ungehindert Öl in den Ozean und keiner kann es stoppen. BP hatte vergangende Woche einen "Korken" auf das Leck gesteckt und gab erstmals leichte Entwarnung. Doch Experten befürchteten schon letzte Woche, dass der Druck neue Lecks in das Rohr schlagen würd. Und schon eine Woche später, tritt dieser Fall ein!

Die BP-SPrecher versuchen natürlich alle zu beschwichtigen und dementieren, dass neue Lecks vorhanden sind. Doch die Experten haben bereits Aussickerungen am Meeresgrund gefunden.

Was mich aber echt nervt, sind die Diskussionen über den Geldverlust, den BP macht. Was mit der Umwelt und dem Ökosystem des Meeres geschieht, ist erstmal egal.
Wenn tausende von Litern Öl ungehindert ins Meer fließen, brauchen wir auch nicht mit Elektroautos und CO. ankommen. Ach, solche Nachrichten entmutigen mich. Es geht mir ja auch nicht nur um das Geldsparen, sondern auch um die Umwelt. Ich würde mich freuen, wenn meine Kindeskinder noch unbeschwert ihr Leben genießen können.

Ich halte euch weiter auf dem Laufenden bezüglich der Ölkatastrophe.

schrecklich!

Elektrofahrrad

Posted at 10:49, 17.07.2010




Gerade im Stadtverkehr ist es ratsam, andere Fortbewegungsmittel als das Auto zu nutzen. Man steht stundenlang im Stau und verbraucht unheimlich viel Sprit.
Also müssen Alternativen her. Das Elektrofahrrad ist zum Beispiel sehr effizient.
Es ist kaum zu unterscheiden von herkömmlichen Fahrrädern und trotzdem ein wahres Wunder im Verkehr. Denn das Elektrofahrrad besitzt einen kleinen Elektromotor, der das Anfahren zum Genuss macht.

Vorteil
Besonders wenn man zur Arbeit fährt, möchte man nicht total verschitzt ankommen und genau das verhindert das E-Fahrrad.
Ich habe mir einmal eins ausgeliehen und war wirklich überrascht, wie angenehm es ist, bei der Anfahrt Unterstützung zu bekommen. Man muss nicht so fest in die Pedalen drücken und ärgert sich dann auch nicht, wenn man 200 m weiter schon wieder an einer Ampel anhalten muss.

Variationen
Es gibt wirklich die verschiedensten Modelle, von sportlich stilvoll bis hin zu gemütlich und bequem.
Ich habe letztens auch ein junges Mädchen mit einem Elektrofahrrad gesehen und war ein bisschen überrascht. Bei Elektrofahrrädern denk ich immer automatisch an ältere Leute, die so ein Fahrrad haben, weil sie nicht mehr genug Kraft haben, das ist allerdings völliger Blödsinn. Wenn man zum Beispiel im Gebirge unterwegs ist, kann so ein Elektromountainbike absolut fantastisch sein. Man kann die wundervolle Bergluft genießen und muss nicht Angst haben, die Alm nie zu erreichen,weil man vorher völlig KO vom Fahrrad fällt.

Es empfiehlt sich wirklich mal im Internet zu vergleichen. Wer ein Elektrofahrrad kaufen will, weil er es jeden Tag benutzt, um zur Arbeit zu kommen, der sollte nicht das günstigste nehmen. Wer allerdings das Fahrrad zum Sonntagsausflug verwenden will, kann ruhigen Gewissens ein etwas preiswerteres Modell kaufen.
Was den Stil angeht, ist es schwer zu entscheiden, die Fahrräder, die ich hier zeige, gefallen mir echt gut, sind aber auch nicht für jeden Geschmack etwas. Es gibt so viele Modelle, da findet bestimmt jeder seinen Stil.
gemütlichstylisch

Elektroautos

Posted at 10:58, 3.07.2010

Alles mit Strom?
Trendsetter wollen Elektroautos

Momentan kommen Elektroautos in den Trend. Ob e-smart oder C-Zero, alle wollen ein Elektroauto bauen! Und die Versprechungen der Autohersteller sind interessant. Fährt der e-smart nur 65km mit Strom kann der Think City schon 160 km weit fahren.
Und sie werden auch immer schicker! Der e-smart sieht genauso aus, wie der smart fortwo und auch der Think City sieht sportlich und kompakt aus.
Schick!


Klapprige Dreiräder?
Elektroautos noch in den KinderschuhenDie Zeiten, in denen man sich klapprige Dreiräder vorstellte,wenn man Elektroauto hörte sind eindeutig vorbei! Auch Audi und Opel wollen bald Elektroautos herausbringen. Doch leider sind diese noch ziemlich teuer und haben noch nicht die optimale Leistung.
Ab und zu seh ich mal die alten Elektromobile, die aussehen, wie Dreiräder mit Dach. Leider sieht man Elektroautos im Allgemeinen sehr selten auf deutschen Straßen. In den USA gibt es zum Beispiel schon eine eigene Spur für Elektroautos, damit diese nicht im Stau stehen müssen, denn, wie vorhin schon erwähnt, kommen die kleinen Flitzer noch nicht ganz so weit.

Es kommt ins Rollen!
Der Autokonzern Mercedes hatte ein Projekt gestartet, bei dem einige e-smarts in Deutschlands Hauptstadt zur Probefahrt angeboten wurden! Dies kam überall gut an, doch leider sind Elektroautos noch ziemlich teuer.
Ich hoffe ja, dass schnell Konkurrenz aus Asien hier herüberschwappt, denn die bauen ja oft ziemlich identische Autos für kleineres Geld. Denn ohne Konkurrenz-Druck lassen die großen Autokonzerne die Preise der Elektro-Autos schön weit oben, damit man sich dann als Käufer doch für einen normalen Spritwagen entscheidet.


Beim nächsten Mal nehm ich mir das Thema Elektro-Fahrrad vor. Die sind ja eigentlich auch ziemlich super für den Stadtverkehr.

Hallo liebe Spritpreisopfer

Posted at 12:22, 20.06.2010

Erdölbohrung

Da man das Auto eigentlich momentan kaum einen Zentimeter bewegen kann, weil die Spritpreise wieder mal utopisch hoch sind, möchte ich endlich Altermativen zu den spritfressenen Fahrzeugen finden!

Wenn die Regierung und die Autokonzerne nicht aus dem Knick kommen und den Klimawandel nicht ernst nehmen, müssen wir Bürger endlich was tun! Es gibt genug Leute, die Autos effizienter umbauen oder tolle Alternativen anbieten, die aber leider von den großen Konzernen unterdrückt werden und kaum in die Öffentlichkeit gelangen!

Ich zahle im Moment wirklich sage und schreibe 1,40€ für einen Liter Benzin. Mit meiner Spritschleuder kann ich da leider kaum noch sorgenfrei Autofahren. Mir reicht es jetzt!

Ich werde in diesem Blog Tipps zum Spritsparen vorstellen und tolle Alternativen vorzeigen.

Außerdem wollen wir ja alle noch ein Weilchen auf unserem Planeten wohnen und wenn wir so weitermachen (Ölkatastrophe im Golf von Mexiko) wird das wohl kein Vergnügen mehr!

Wenn ihr auch tolle Tipps habt oder was Geniales entdeckt habt, schreibt es hier! Wir wollen doch alle gemeinsam den Erdölkonzernen einen Strich durch die Rechnung machen!





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